Die Dunkelfelddiagnostik ist ein spezielles Verfahren in der Lichtmikroskopie.
Bei dieser Beleuchtungstechnik wird das Objekt seitlich angestrahlt, während der Hintergrund dunkel bleibt. So werden die feinen Objekte nicht vom Licht überstrahlt.

Eine gute Vorstellung vom Unterschied zwischen Hell- und Dunkelmikroskop bekommt man, wenn man sich folgendes Bild vorstellt: Sterne leuchten bei Tag und auch bei Nacht. Im Tageslicht kann man sie nicht erkennen.  Bei Dunkelheit jedoch werden sie sichtbar.
         
Bei der Vitalblutuntersuchung  im Dunkelfeld kann man wichtige Aufschlüsse über die Blutzellen erlangen. Denn hier wird das Blut nicht nur über einen längeren Zeitraum beobachtet, als unter einem Hellmikroskop, sondern es kann auch eine Aussage über die Qualität des Blutes gemacht werden, da hierbei degenerative Tendenzen im Blut erkannt werden können.

Bei dieser Blutuntersuchung werden jedoch keine Parameter wie bei einem konventionellen Blutbild  gemessen. Aus diesem Grund ersetzt diese Art der Untersuchung auch keinesfalls die herkömmlichen Laboruntersuchungen des Blutes. Sie wird eher als wichtige zusätzliche Informationsquelle über die Vorgänge im Blut gesehen.